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In verschiedenen Studien wurde – in Übereinstimmung mit den HSGYM-Empfehlungen – eine (zu) hohe Heterogenität bei den Maturandinnen und Maturanden festgestellt. Aufgrund dieser Erkenntnis stieg der politische Druck auf die Gymnasien, verbunden mit der Forderung nach einer generellen Vereinheitlichung der Maturität. Die Schulleiterkonferenz der Zürcher Mittelschulen beschloss deshalb im Jahr 2009 das Projekt «Gemeinsam Prüfen». Die Schulleitungen verpflichten sich damit, an ihren Schulen die allgemeine Studierfähigkeit der Schülerinnen und Schüler durch gemeinsame Maturitätsprüfungen zu sichern.
Das Projekt setzt – in klarer Abgrenzung zum Modell einer kantonalen Standardisierung – auf die bewährte „Hausmatur". Es bestätigt die bisherige Praxis, berücksichtigt die positiven Erfahrungen mit dem hohen Autonomiegrad an Zürcher Mittelschulen mit eigenen Lehrplänen, Lehrfreiheit und Verantwortung der Fachschaften – und geht damit von den gleichen Prämissen aus wie der HSGYM-Prozess. Denn HSGYM unterstützt «Gemeinsam Prüfen», indem die Fachkonferenzen als Diskussionsforen für den Erfahrungsaustausch zwischen den Mittelschulen und über die Schnittstelle hinweg zur Verfügung stehen.
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