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Die Gruppenarbeit

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Letzte Änderung: 2.7.2009

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Zuerst das Negative: Gruppenarbeit bringt Lernende nicht automatisch zu Teamfähigkeit, zu Sensibiliät für den Nächsten oder zu allgemeiner Sozialkompetenz. Die gemeinsame Bewältigung von fachlichen Aufgaben ist nicht garantiert.

Gemäss Forschungen funktionieren folgende Formen der Gruppenarbeit am besten: die Puzzle-Methode und die Kleingruppenarbeit im üblichen lehrergesteuerten Unterricht. Es handelt sich dabei um eine fünf bis zwanzig Minuten dauernde Gruppenarbeit, z.B. während der Lektion oder nach dem Vortrag.

Checkliste für eine umfassende Gruppenanleitung:

Hinführen

Hinführen heisst, den Arbeitszusammenhang der Aufgabe aufzeigen; den fachlichen Kontext der Aufgabe erläutern. Die folgenden Fragen sind zu beantworten: Was soll das Ganze? Warum überhaupt diese Aufgabe?

Aufgabe eindeutig stellen

Kriterium: Die Aufgabe muss nach einmal Hören und Lesen verstanden sein.

Formale Antwortstruktur bekanntgeben

Was erwarten Sie? Worauf kommt es Ihnen an?

Massstab mitteilen

Wie genau? Wie viel? Wie exakt? Wie viele Fehler werden toleriert?

Arbeitform bestimmen

Alles ist möglich - vom Extrem A:"Ihr seid 23 Leute. Organisiert euch selber. Wir sehen uns in drei Stunden wieder", bis zum Extrem B:"Ihr arbeitet zu zweit. Ihr notiert zuerst allein 5 Minuten eure Idee, dann vergleicht ihr sie mit dem Banknachbarn."

(Karl Frey, Angela Frey-Eiling: "Allgemeine Didaktik", 17. Auflage 2004)

 

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