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Letzte Änderung: 27.8.2008
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Das Wort "Werkstattunterricht" bedeutet: Es gibt Rohmaterial, Werkzeuge, Anleitungen, Aufaben. Die Lernenden werken damit. Sie setzen zusammen, erstellen, fabrizieren etwas. In der Werkstatt wird immer etwas konstruiert. Das Ergebnis des Lernprozesses kann man sehen, lesen, anfassen, riechen, spüren oder hören.
Werkstattunterricht ist nie Training, Übung oder Belehrung. Die ideale Werkstatt ist darauf angelegt, alle Sinne anzusprechen, Sie bietet neben Texten auch Bilder, Grafiken, Dias und Video an. Die Werkstatt vermittelt nicht nur den Stoff, sondern zeigt Verbindungen zwischen Schulwissen und Alltag auf.
An jedem Posten finden die Lernenden schriftliche Aufträge und Lernangebote. Sie bearbeiten diese nach individuellem Tempo.
Werkstatt-Experten geben an, dass die Anzahl Aufträge etwa ein Drittel höher sein sollte als die Zahl der Schüler. Für eine Klasse von 20 Schülern sind also 26 bis 27 Aufträge angebracht. Davon sind rund 75% obligatorisch, 25 zum Auswählen.
(Karl Frey, Angela Frey-Eiling: "Allgemeine Didaktik", 17. Auflage 2004)
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