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Von Elsbeth Stern
Bisher ist keine Studie bekannt, die zeigt, dass mit den Erfahrungsjahren einer Lehrperson die Lernwirksamkeit ihres Unterrichts zunimmt. Weshalb Lehrerinnen und Lehrer mit der Erfahrung nicht besser werden und wie die Professionalisierung von Lehrpersonen optimiert werden kann, wird im vorliegenden Artikel thematisiert.
Implizite und explizite Lernprozesse bei Lehrerinnen und Lehrern (PDF)
In der Zeitschrift Forschung und Lehre stehen sich ein "Pro-" und ein "Contra-" Artikel gegenüber. Der Pro-Artikel stammt von Stefan Kipf, Professor für Didaktik der Alten Sprachen an der Humboldt-Universität in Berlin. Der Contra-Artikel stammt von Elsbeth Stern, Professorin für Lehr- und Lernforschung an der ETH Zürich.
Macht Latein klug (PDF)
Von Ralph Schumacher
In vielen Ratgebern, die mit neuen Erkenntnissen der Hirnforschung jonglieren und argumentieren, wird immer wieder behauptet: Das Gehirn sei ein Muskel, den man trainieren könne, wir würden nur 10 Prozent unserer Hirnkapazität ausnutzen. Und genau hier setzen chemische Präparate an, die angeblich das Gehirn auf Vordermann bringen sollen, die uns intelligenter, konzentrierter und glücklicher machen sollen. Dabei werden oft die Nebenwirkungen und der eigentliche Nutzen dieser Substanzen übersehen, ebenso wie die Tatsache, dass wir damit leichtfertig das Gehirn manipulieren.
Link zur SWR Website mit Audiofile und PDF
Von Elsbeth Stern
Hirnforscher behaupten, mit ihren Erkenntnissen den Schulunterricht verbessern zu können - und rufen damit neben Interesse und Zustimmung auch heftige unter Pädagogen hervor. Die Zürcher Lernpsychologin Elsbeth Stern und der Tübinger Erziehungswissenschafter Ulrich Herrmann diskutieren, was die Neurowissenschaft zum Verständnis und zur Verbesserung des Lehrens und Lernens beitragen kann.
Interview: "Frischer Wind ins Klassenzimmer" (PDF)
Von Elsbeth Stern
Frühförderung kann Kindern schaden, sagt Expertin Elsbeth Stern. Vor allem wenn sie von den Eltern in eine Rolle gezwängt werden, sind negative psychische Folgen möglich.
Interview: "Ich warne vor Ego-Problemen" (PDF)
Von Elsbeth Stern
Die Sache schien sonnenklar: Studienanfänger, die im Gymnasium Latein gelernt hatten, schlossen im Ranking der Kantonsschulen, das die ETH Zürich vor kurzem präsentierte, besonders gut ab. Ergo, sagt da der Lateiner: Wer Latein lernt, wird klug.
Auch für Elsbeth Stern von der ETH Zürich ist die Sache sonnenklar, nur andersherum. Der Artikel aus der NZZ am Sonntag handelt davon, weshalb Latein nicht automatisch logisches Denken fördert oder Musik nicht klüger macht.
Link zum Artikel "Nicht einmal Musik macht schlau"
![]() Wer ein Instrument spielt, wird klüger: Ein Mythos, der sich hartnäckig hält und oftmals als "Mozart-Effekt" durch die Medien gereicht wird. In einem Beitrag im Südwestfunk Radio bespricht der Lehr- und Lernforscher Ralph Schumacher von der ETH Zürich verschiedene Bildungsmythen und ihre Ursachen. Und erläutert, welche Mittel sich aus Sicht der Lehr- und Lernforschung eignen, um die schulische Lernfähigkeit effizient und nachhaltig zu fördern. |
Von Elsbeth Stern
Ein
neu erschienenes Buch bringt Erkenntnisse aus der Lehr- und
Lernforschung mit der Unterrichtspraxis zusammen. Für alle, die
Naturwissenschaften auf Gymnasialstufe unterrichten. Im Folgenden eine
Buchbesprechung von Prof. Elsbeth Stern, Lehr- und Lernforscherin an
der ETH Zürich:
Inside the Schooled Mind (PDF)
![]() sin(cos(x)+sin(y)+x-y-cos-(x+y)) Von Elsbeth Stern |
Die Lehr- und Lernforscherin Prof. Elsbeth Stern über Lernpillen und Gehirnjogging.
Nicht auf Wundermittel warten, Deutsches Handelsblatt Nr. 40, 29.09.2008. (PDF)
Von Elsbeth Stern
Welche Lernerfahrungen sollten Schülerinnen und Schüler gemacht haben, um an der ETH Zürich ein Studium erfolgreich zu absolvieren? Drei Punkte aus Sicht der Lehr- und Lernforschung.
Was vor dem Studium gelernt werden sollte (PDF)
![]() Als „logisch aufgebaute“ Sprache geniesst Latein
nicht nur den Ruf, den Erwerb anderer Fremdsprachen zu erleichtern,
sondern auch formales und logisches Denken zu unterstützen. Doch die
Datenlage aus der Lehr- und Lernforschung zeigt ein ganz anderes Bild:
Lateinunterricht hat keinen Effekt auf das logische Denken oder das
Lernen von anderen Sprachen wie beispielsweise Spanisch.
Haag, L., Stern, E. (2000). Non scholae sed vitae
discimus. Auf der Suche nach globalen und spezifischen Transfereffekten
des Lateinunterrichts (PDF) |
Ein Kurzinterview mit Elsbeth Stern an der Fachtagung "Erfolgreich lernen!" vom Bildungsnetz Berlin.
Intelligentes Wissen als der Schlüssel zum Können (PDF)
![]() Von Ralph Schumacher |
Zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt, dass ein Weniger an Intelligenz durch ein Mehr an Wissen ausgegichen werden kann. Diese Erkenntnis sollte auch für das Schulwesen nicht ohne Folgen bleiben.
Wissen entscheidet über Erfolg, FAZ, 21. Mai 2008 (PDF)
Welche Rolle spielen Gefühle beim Lernen? Lernt man nach Bewegung besser? Wie lernt man zu Hause am besten? Diese und andere Fragen werden von Prof. Elsbeth Stern in einem Interview mit der Zeitschrift FUTURA beantwortet.
Lernen tut weh - Können macht Freude, FUTURA Nr. 4, 2008 (PDF)
Von Elsbeth Stern
Haben Sie auch schon gehört, dass Latein das logische
Denken schult? Oder Denksportaufgaben Konzentration und Gedächtnis
trainieren? Leider falsch. Das Magazin FOCUS SCHULE hat bei
Lernforschern nachgefragt, ob solche und anderere verbreitete
Lernweisheiten denn Gültigkeit haben. Und stiess dabei auf 21
verbreitete Irrtümer übers Lernen.
FOCUS Schule Nr. 2 März/April 2008 (PDF)
Von Elsbeth Stern
Intelligenz ist zweifellos wichtig für schulischen Erfolg. Mindestens genauso wichtig ist aber gut strukturiertes Vorwissen. In einem Artikel im Liechtensteiner Vaterland führt Professorin Elsbeth Stern der ETH Zürich aus, was sie damit meint.
Liechtensteiner Vaterland vom 6. März 2008 (PDF)
![]() Ein Interview mit Professorin Elsbeth Stern von
der ETH Zürich zum Thema "Individuelles Fördern und Fordern". Der Artikel erschien im Liechtensteiner Vaterland. |
Von Ralph Schumacher
Der Lehr- und Lernforscher Ralph Schumacher schreibt über den produktiven Umgang mit Fehlern.
Fehler als Lerngelegenheit und Orientierungshilfe (PDF)
Von Ralph Schumacher und Elsbeth Stern
Viele Fähigkeiten und Wissensinhalte erwerben wir nebenbei – ganz
ohne abstrakte Regeln oder bewusste Aufmerksamkeit. Ein Artikel in Gehirn und Geist von Ralph Schumacher und Elsbeth Stern.
Lerne lieber ungewusst (PDF)
![]() Rund oder flach? Fragt man Grundschulkinder nach der Form der Erde, ist folgende Antwort nicht ungewöhnlich: Es gibt zwei Erden, nämlich eine flache, auf der wir Menschen leben und eine runde, oben im Himmel . Dabei ist die kindliche Vorstellung der runden Erde das Ergebnis des Sachunterrichts, während die Vorstellung der flachen, begrenzten Erde in alltäglichen Erfahrungen verwurzelt ist und parallel zur wissenschaftlichen Vorstellung aufrechterhalten wird. Dieses Beispiel veranschaulicht ein grundlegendes Problem von Unterricht: Die naiven und oft gut begründeten Vorstellungen der Lernenden werden häufig nicht aufgegriffen und angemessen widerlegt bzw. ausdifferenziert, sodass neue, wissenschaftliche Erklärungen unverbunden neben dem Alltagswissen stehen. Ohne eine Integration dieser Wissensbestände können Schüler jedoch keine wissenschaftlich angemessene Bewältigung von Alltagsproblemen leisten. |
![]() Die Einführungsvorlesung der Lehr- und Lernforscherin Prof. Elsbeth Stern umkreiste die Frage, wie Intelligenz mit dem Lernerfolg zusammenhängt. Die Folien zum Vortrag "Von der Intelligenz zum intelligenten Wissen: Der Erwerb von Kompetenzen im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich" können hier herunter geladen werden. |
![]() Lehr- und Lernforschung kann und soll nicht im Elfenbeinturm stattfinden. Sie ist dort angesiedelt, wo Kinder und Jugendliche lernen: In der Schule. Die folgenden Informationen sind für Lehrpersonen gedacht, die sich dafür interessieren, woran im Arbeitsbereich Lehr- und Lernforschung an der ETH Zürich und verwandter Gruppen geforscht wird und wie dieses Wissen in der Schule eingesetzt werden kann. Das Dokument als |
In dieser Publikation wird der so genannte "Mozart-Effekt" unter die Lupe genommen. Fazit: Wer Musik spielt, wird dadurch nicht klüger. Erschienen in Band 18 der Reihe „Bildungsforschung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, 2007. Von Ralph Schumacher mit Beiträgen von Eckart Altenmüller, Werner Deutsch, Lutz Jäncke, Aljoscha Neubauer & Andreas Fink, Gudrun Schwarzer, Maria Spychiger, Elsbeth Stern and Oliver Vitouch.
Macht Mozart schlau? Die Förderung kognitiver Kompetenzen durch Musik (PDF)
![]() Von Aljoscha Neubauer und Elsbeth Stern Nicht erst seit »lebenslanges Lernen« zum Schlagwort geworden ist, steht fest: Effizientes Lernen ist heute unabdingbar für den Erfolg in Ausbildung und Beruf. Doch lassen sich die Grenzen der Begabung durch Üben und Trainieren überwinden? Und behalten Menschen, die als Kinder überdurchschnittlich intelligent waren, ihren Vorsprung auch im Erwachsenenalter? Begabung ist wichtig, aber nicht selten kann ein Weniger an Begabung durch ein Mehr an Lernen wettgemacht werden, so die zentrale These der Kognitionspsychologen Aljoscha Neubauer und Elsbeth Stern. |
![]() Von Urs Kirchgraber
Fazit des Autors: "Die fachwissenschaftliche
Vertiefung wird ein Ort sein, an dem sich Fachwissenschaft und
gymnasialer Unterricht begegnen, wo Fachwissenschafterinnen,
Fachdidaktiker, Unterrichtspraktiker und Studierende zusammenarbeiten,
um den Unterricht aktueller, verständlicher, wesentlicher, spannender
zu machen. Hier könnte darüber hinaus auch die Basis dafür gelegt
werden, dass sich Lehrerinnen und Lehrer parallel zur
Unterrichtstätigkeit vermehrt lebenslang forschend mit ihrem Fachgebiet
und seiner Lehr-/Lernbarkeit auseinandersetzen." |
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