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Lernwirksamer Unterricht baut auf bestehendem Vorwissen auf, indem dieses entweder modifiziert oder erweitert wird. In der Aus- und Weiterbildung müssen Lehrpersonen vor allen Dingen lernen, das Wissen ihrer Schüler mit gezielten Fragen und Tests zu erfassen. Dazu gehört auch eine Fehlerdiagnose, aus der auf Missverständnisse auf Seiten der Schüler geschlossen werden kann.
Für diese Form der Wissensdiagnose wird in der Lernforschung der Begriff „Formative Assessment“ verwendet: Es geht nicht darum, zu einer abschliessenden Beurteilung des Lernstandes auf Seiten des Schülers zu kommen, sondern fortlaufend im Lernprozess die Information über das Schülerwissen für die weitere Unterrichtsplanung zu verwenden (Hunt & Pelegrino, 2002).
Das Ergebnis der Diagnose fliesst in die Gestaltung der Lernumgebung ein. Der Entwicklung und Verbreitung (über Internet) von auf den Inhalt abgestimmten Diagnoseinstrumenten wird im MINT-Lernzentrum eine zentrale Bedeutung zugemessen.
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