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Die aktive Wissenskonstruktion lässt sich durch die Wahl geeigneter Instruktionen, Lernaufgaben und Schüleraufträge optimieren. Zu diesen Trainingsmethoden, die durch eine Vielzahl von Untersuchungen gestützt werden, zählen vor allem das Führen von Lerntagebüchern, die Darstellung von Inhalten in unterschiedlichen Repräsentationsformen, die Bildung von Selbsterklärungen, das Lernen durch Lehren, die Vermittlung metakognitiver Lernstrategien sowie Instruktionen zum Bilden von Analogien bzw. zum Anstellen gezielter Vergleiche (Berthold et al., 2007; Mevarech & Fridkin, 2006; Siegler, 2002; White & Frederiksen, 2005; Zohar & Peled, 2008). Dies sind bewährte und effiziente Lernformen zum Aufbau von Begriffswissen. Damit sie in den Schulalltag Eingang finden, müssen sie auf die spezifischen naturwissenschaftlichen und technischen Fachinhalte abgestimmt werden und ihr Einsatz muss so konkret wie möglich ausgearbeitet werden. Ein einzelner Lehrer kann dies nicht leisten.
![]() Experiment: Schüler müssen dessen Bedeutung kennen.
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Ein zentrales Anliegen des MINT-Lernzentrums wird deshalb darin bestehen, exemplarische Unterrichtseinheiten zu entwickeln, in denen das Experimentieren durch geeignete Instruktionen angeleitet wird, die das Nachdenken über das eigene Verstehen und die eigenen Lernfortschritte fördern. In diesem Zusammenhang soll in Kooperation mit den Lehrpersonen zudem geklärt werden, welche Phänomene sich für Experimente besonders gut eignen. Denn Experimente sollten sparsam und gezielt eingesetzt werden, damit sich die Schülerinnen und Schüler besser an zentrale Phänomene erinnern können, mit denen wichtige Naturgesetze veranschaulicht werden.
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