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Was wissen die Schüler?

Guter Unterricht knüpft an das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler an. Doch wie lässt sich ermitteln, welche Vorstellungen in den Köpfen der Jugendlichen verankert sind? Hier drei Tipps für den Biologieunterricht aus der Fachzeitschrift "The American Biology Teacher".

Die Natur funktioniert oft nicht so, wie es uns scheint. Viele Menschen sind zum Beispiel der Ansicht, dass sich der Brustkorb beim Atmen deshalb erweitert, weil die Lunge mit Luft gefüllt wird. Doch das Umgekehrte ist der Fall: Wenn sich der Brustkorb hebt, füllt sich die Lunge mit Luft. "Wenn ich den Schülern das Atmungssystem erkläre, muss ich solche falschen Vorstellungen in Betracht ziehen, ansonsten wird sich im Kopf der Schüler nichts ändern", schreibt die Biologin Ann Wright in der Januarausgabe des Fachjournals "The American Biology Teacher".

Der Artikel listet drei Wege auf, wie im Biologieunterricht das Vorwissen der Schüler ermittelt werden kann:


Kurz bevor die Pausenglocke schrillt, fordert Ann Wright ihre Schüler jeweils auf, zu notieren, was sie nicht verstanden haben. "Es zeigt sich dabei oft, dass viele der Schülerinnen und Schüler dieselbe Frage stellen", schreibt Ann Wright. Dies gebe ihr nicht nur Einblick in die Köpfe Jugendlichen, sondern helfe auch, den Stoff der vergangenen Stunde mit dem Stoff der kommenden Stunde zu verknüpfen.

Quelle:

Ann W. Wright, K. Bilica: Instructional Tools To Probe Biology Students' Prior Understanding
The American Biology Teacher, Vol 69, Issue 1 (Januar), pp. e1-e5

 

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