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Wer durchs Fenster schaut, kann Chemie sehen. Lässt sich dies auch für den Unterricht nutzen?
Menschen schauen gerne aus dem Fenster - während des Essens, während eines Gesprächs oder einfach gedankenverloren. Diese Stunden als Lerneinheiten zu nutzen, ist der Vorschlag der britischen "Earth Science Education Unit" (ESEU), die mehrere Arbeitsblätter zu diesem Thema ausgearbeitet hat. Die Lerneinheit beginnt bei der Aussicht aus dem Fenster und wechselt bald den Standort ins Chemielabor.
Vorgestellt wird die Initiative in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Physics Education".
Doch wie lässt sich Chemie und gemütliches "aus-dem-Fenster-schauen" zu einer sinnvollen Lerneinheit kombinieren? Beispielsweise, indem die Schülerinnen und Schüler die Elemente notieren, die sie in der Umwelt "sehen". Hintergrundinformationen dazu liefert die ESEU in ihren Unterlagen.
Der Blick aus dem Fenster ist nur der Beginn einer Vielzahl von Aktivitäten, die die EDEU vorschlägt. Da wird beispielsweise die Frage gestellt, wie viel der menschliche Körper wert wäre, würde man den Geldwert der vorhandenen Elemente addieren. Es sind 3700 Franken (wobei die Herstellungskosten natürlich nicht einberechnet sind).
Hier die Liste der vorgeschlagenen Tätigkeiten in der englischen Originalsprache:
Chris King: Take your physics lesson outside
Physics Education, March 2008, pp 132-134
28. April 2008
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