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Man stelle sich vor: Schülerinnen und Schüler fliegen in einem Heissluftballon über der Erde, entdecken Seen, Städte und Meere. Danach fliegen sie in ihre Wohngegend und landen auf dem Dach der Schule. Geographie-Unterricht einmal anders: Mit der kostenlosen Software „Google Earth“ kann die Erde von oben betrachtet werden.
In der Oktober-Ausgabe der Fachzeitschrift "The Science Teacher" beschreibt der amerikanische High School Lehrer Tom Stahley Möglichkeiten, wie sich "Google Earth" im Geographieunterricht einsetzen lässt. Nicht nur können Vulkane, Flussysteme, Städte oder klimatische Bedingungen studiert werden, auch bietet "Google Earth" den Schülern reichlich Gelegenheit, die Erde auf eigene Faust zu entdecken. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei auch Navigationstechniken und Bildanalyse-Verfahren kennen.
Ein weiterer Tipp von Stahley: Mit "Google Earth" können zum Beispiel Orte auf der Welt angeflogen werden, die am vergangenen Abend in der Tagesschau zu reden gaben. Damit die Schülerinnen und Schüler für kurze Zeit über ihren Stühlen schweben dürfen - und wissen, wo sich der Gazastreifen und Pjöngjang wirklich befinden.
Quelle:
Tom Stahley (2006): Earth from above
The Science Teacher, October 2006, pp 44-48
Das neue Portal von Google für Lehrpersonen (englisch): Google for Educators
10. November 2006
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