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Der offene Ballon

Wie so viele Dinge in der Physik ist auch der Luftdruck ein nicht einfach zu erfassendes Konzept. Jedenfalls aus der Sicht mancher Schüler. Anhand eines einfachen Experimentes mit einer PET-Flasche und einem Ballon lässt sich das Konzept des Luftdrucks erklären - und ein Überraschungseffekt erzielen.


Normalerweise zischt ein Ballon durchs Zimmer, wenn er nach dem Aufblasen losgelassen wird. Schwirrt über die Köpfe und fällt irgendwo schlapp zu Boden.

Mit einem zusätzlichen Requisit kann der Ballon im aufgeblasenen Zustand offen gelassen werden - ohne dass er fortfliegt. Dazu muss man den Ballon in eine mit einem kleinen Loch versehene PET-Flache stecken, seine Öffnung über das Flaschengewind ziehen und den Ballon aufblasen. Dann das kleine Loch in der Flasche mit einem Klebeband verschliessen. Resultat: Ein offener, aufgeblasener Ballon, der wie durch Zauberei an den Innenwänden der Flasche klebt.

Wie sich der Luftdruck durch weitere Experimente veranschaulichen lässt, beschreibt der frei zugängliche Artikel des iranischen Gymnasiallehrers Gholamreza Shamsipour. Der Artikel ist in der Dezember-Ausgabe der Fachzeitschrift "The Physics Teacher" erschienen. Übrigens lassen sich Ballon und Flasche auch zu einer einfachen Vakuum-Pumpe umfunktionieren.

Quelle:

Gholamreza Shamsipour (2006): Simple Experiments for Teaching Air Pressure
The Physics Teacher. Vol. 44, No. 9, pp. 576–577, December 2006

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