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Physik und Eishockey

Von allen Sportarten passt Eishockey am besten in den Physikunterricht. Dies jedenfalls ist die Ansicht von Alain Haché, Eishockey-Fan und Physikprofessor aus Kanada.

Wenn der Physikprofessor Alain Haché über Eishockey schreibt, schwingt Begeisterung in jeder Zeile mit. Die Frage beispielsweise, weshalb Eis so glitschig sei, beschäftige die Physiker schon seit Generationen, schreibt Haché. Nirgends lasse sich dieses Phänomen besser beobachten als im Eishockey, wo die Spieler mit hoher Geschwindigket über die Eisfläche gleiten. Den Grund für das aalglatte Eis, welcher in der kristallinenen, hexagonalen Struktur zu suchen ist (und damit vielen populären Theorien widerspricht) liefert Haché im frei zugänglichen Artikel des Fachmagazin "The Physics Teacher" gleich mit.

Eine andere Frage betrifft die Geschwindigkeit des Pucks, den Eishockeyspieler mit 160 Kilometern pro Stunde übers Eis schiessen. Seltsam ist nur: Die Körpermasse des Spielers, die Länge seines Stocks sowie andere gegebene Parameter lassen diese Geschwindigkeit gar nicht zu. Welcher Trick ist also im Spiel? Wiederum sei das Eis beteiligt, schreibt Haché und erlärt, weshalb die Spieler ihren Stock 30 Zentimeter vor dem Puck aufs Eis schlagen, anstatt die flache Scheibe direkt zu berühren.

Wer nach dem Artikel mehr wissen will, besuche die Website von Alain Haché  oder lese – passend zur Saison - sein Buch „Physics of Hockey“.

Quelle:

Alain Haché: A Cool Sports Full of Physics
The Physics Teacher, Vol 46, No 7, pp 398-402

Links:

Frei zugänglicher Artikel: A Cool Sports Full of Physics
Alain Haché: The Physics of Hockey
Website The Physics of Hockey

29.9.2008



 

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