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Wie bringt man Schülerinnen und Schüler dazu, nicht nur im Schulzimmer, sondern auch im Alltag über Physik nachzudenken? Die Physikdozentin Johanna Hopp aus Wisconsin arbeitet mit Notizblöcken, so klein, dass sie in die Hosentasche der Lernenden passen.
Klingelt am Ende der Physiklektion die Pausenglocke, denken die Schülerinnen und Schüler meist an andere Dinge als an Physik. Dabei ist Physik im Alltag allgegenwärtig - doch wie lässt sich dies vermitteln?
Die Schülerinnen und Schüler von Johanne Hopp arbeiten mit Notizblöcken. Als Hausaufgabe erhalten sie wöchentlich den Auftrag, mindestens drei Beobachtungen aus dem Alltag festzuhalten und die involvierte Physik zu beschreiben. Auch Szenen aus dem Fernsehen seien erlaubt, schreibt Hopp in der Oktoberausgabe der Fachzeitschrift "The Physics Teacher"
Zu Beginn des Semesters seien die Notizen kurz, schreibt Hopp, "gegen das Ende des Semesters werden die Einträge länger und detaillierter". Auch Skizzen oder Witze würden sich darunter finden.
Die Idee scheint simpel, den Nutzen daraus beschreibt Hopp als reichhaltig:
J. Johanna Hopp: Journal Writing in the Physics Classroom
The Physics Teacher, Vol. 46, No 7, pp 445-446
28. Oktober 2008
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