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Spermien im Physikunterricht

Mechanik wird von den meisten Schülerinnen und Schülern als besonders langweilig empfunden. Dies sagt nicht EducETH, sondern die Literatur zu diesem Thema. Forscherinnen und Forscher der Ludwig-Maximilians Universität in München schlagen deshalb vor, die Physik im Unterricht aktueller und alltagsnah zu gestalten. Keine neue Idee. Aber fixfertig ausgeführt.

Wenn Spermien ihr Wettrennen um das Ei beginnen, liegt eine Strecke vor ihnen, die 1000 Mal so lang ist, wie das Spermium selbst. Umgerechnet auf den Menschen entspricht dies etwa einer Rennstrecke von etwa 1600 Metern. Die Spermien packen die Aufgabe nicht als Einzelkämpfer an: Sie folgen dem vordersten Sprinter in einer  Linie.

Was haben diese Sätze aus dem Sexualunterricht im Physikunterricht verloren? Viel, denn die Fortbewegungsart von Spermien (Undulation) lässt sich nur mit Physik erklären.

Wie die Forscherin Christine Waltner und ihre Kollegen in der Oktober Ausgabe des Fachjournals "Physics Education" schreiben, interessieren sich Schülerinnen und Schüler nämlich vor allem dann für die Physik und ihre Gesetze, wenn diese


Am Lehrstuhl für Didaktik der Physik an der Ludwig-Maximilians Universität München wurden deshalb verschiedene Materialien ausgearbeitet, die diesen Ansprüchen möglichst nahe kommen sollen. Die Materialien sind frei zugänglich.

Quellen:

Christine Waltner et al: Physics in context - a means to encourage student interest in physics

Physics Education, 42 (5), pp 502 - 507


[1] Hoffmann L. et al: A typology of students' interest in physics and the distribution of gender and age
International Journal of Science Education, 20 pp 223-238

Link:

Materialien an der Ludwig-Maximilians Universität München


12. Oktober 2007

 

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