printlogo
http://www.ethz.ch/
Herzlich Willkommen
 
print
  

Artikel zur Lehr- und Lernforschung

Rezension in der Süddeutschen Zeitung zum Buch von Elsbeth Stern und Aljoscha Neubauer (Juni 2013)

Süddeutsche Zeitung: Es ist die Intelligenz, Dummkopf

Intelligenz: Rezension zum Buch von Elsbeth Stern und Aljoscha Neubauer (Mai 2013)

Psychologie heute: Ein kluges Buch über Intelligenz

Was Kinderköpfe brauchen (3. April 2013)

Eine Rezension des Buches über Intelligenz von Elsbeth Stern und Aljoscha Neubauer

St. Galler Tagblatt: Was Kinderköpfe brauchen

Wir brauchen die Schlauen (21. März 2013)

Ein Artikel von Elsbeth Stern und Aljoscha Neubauer in der ZEIT über die Frage, wie die Schule begabte Kinder fördern muss, damit deren Intelligenz nicht verkümmert.

DIE ZEIT, 21.03.2013: Wir brauchen die Schlauen

Wirksam lehren: Bildungsforschung trifft Praxis (6. März 2013)

Ein Artikel zum Buch "Lernwirksam unterrichten" von Elsbeth Stern und Michael Felten

Bildung Schweiz vom 6. März 2013: Wirksam lehren

buch_intelligenz

Intelligenz: Grosse Unterschiede und ihre Folgen (März 2013)

Ein neues Buch von Elsbeth Stern und Aljoscha Neubauer, das in gut verständlicher Weise den Stand der Intelligenzfoschung zusammenfasst und die Folgen daraus für das Schulsystem aufzeigt.

Weitere Informationen auf der Website von Amazon

Über Intelligenz und Intelligenzunterschiede (20. Dezember 2012)

Ein Interview mit Elsbeth Stern über die Ursachen und Folgen von Intelligenzunterschieden.

Weltwoche, 20.12.12: Schwarze sind nicht dümmer.

Die Förderung von Kindern (14. Dezember 2012)

Ein Interview mit Elsbeth Stern über die Möglichkeiten und Grenzen der Förderung von Kindern.

Bilanz, Nr. 23, 2012: Man kann kein Genie erzeugen

Der IQ hängt eher von den Genen ab (18. November 2012)

Ein Interview mit Elsbeth Stern über den Zusammenhang von Intelligenz und Schulqualität

Der Sonntag, Nr. 37, 18. 11. 2012: Rettet die Intelligenz

Lernwirksam unterrichten (September 2012)

Ein erfahrener Lehrer und eine der führenden Lehr-Lern-Forscherinnen äussern sich je aus ihrer Perspektive zu den wichtigsten Brennpunkte des Lehrens und Lernen. Ein spannendes Buch, um im Schulalltag von der Lernforschung zu profitieren!

Lernwirksam_unterrichten

Felten, Stern: Lernwirksam unterrichten (Link auf externe Website)

Rezension in "Der Tagesspiegel": Link auf externe Webseite

Weiterführende Links zu diesem Buch:
S. 24: Link zur Dresdner Arbeitsgruppe um Prof. Susanne Narciss

S. 47: Link zur Studie zu Transfer-Effekten beim Lateinlernen

S. 60: Link zur Untersuchung von Lerntagebüchern (Matthias Nückles)

S. 98: Link zum Konzept der Lehrerbildung an der ETH Zürich

S. 101: Link zum Begriff pädagogisch-industrieller Komplex

S. 128: Link zum Thema Autonomie des Lehrers

S. 129: Link zum Thema Foren für Lehrer und Fachwissenschaftler

S. 130: Link zur Hattie-Studie

Wer lehren will, muss das Lernen verstehen (14.08.2012)

Ein Interview mit Elsbeth Stern über die Schwierigkeiten beim Lernen in den Naturwissenschaften, über die (zentrale) Rolle der Lehrperson und über das Verhältnis von Lehr-Lern-Forschung zur "Neuro-Didaktik".

ScienceComm (August 2012) (Link auf eine externe Website)

Lehrer haben mehr Freiheiten, als sie denken (10.08.2012)

Die Lehr- und Lernforscherin Elsbeth Stern äussert sich in einem Interview dazu, welche Prioritäten bei Schulreformen beachtet werden sollen und welche Rolle gute Lehrer/innen bei Neuerungen spielen.

TagesWoche 32/2012 (PDF)

Let's Finnish Schooling (15.06.2012)

Ein in Science erschienener Artikel von Henrik Saalbach zur Vorbildrolle des finnischen Schulsystems.

Science, Vol. 336 (PDF)

Trendsport »Gehirnjogging« – oder: Warum man sein Hirn nicht wie einen Muskel trainieren kann (23.2.2012)

"Die Vorstellung, man könne sein Gehirn wie einen Muskel trainieren, ist also genauso absurd wie jene, unsere Texte würden besser werden, wenn wir uns einen leistungsfähigeren Computer zulegten," schreibt Lehr- und Lernforscherin Elsbeth Stern in der Zeitschrift GEO.

GEO 3 /2012 (PDF)

Mission possible: Attraktive Naturwissenschaften (08.02.2012)

Bericht von Rebecca Wyss darüber, wie verbesserter naturwissenschaftlicher Unterricht in den Schulen mehr Schülerinnen und Schüler für den Wechsel aufs Gymnasium bewegen soll und was das MINT-Lernzentrum dazu beiträgt.

Mission possible: Attraktive Naturwissenschaften

Du hast immer noch ein Steinzeithirn (27.1.2012)

Theorie und Praxis treffen sich: Die Lehr- und Lernforscherin Elsbeth Stern im Gespräch mit der Primarlehrerin Ute Ruf über Intelligenz, frühe Fremdsprachen, Förderung und weitere wichtige schulische Themen. 

Bildung Schweiz 1, 2012 (PDF)

Ältere Beiträge

Mathe ist nicht gottgegeben (9.12.2011)

Ob Schülerinnen und Schüler Mathematik lernen, hängt nicht zuletzt davon ab, ob es die Lehrperson schafft, sich in deren Schwierigkeiten hineinzuversetzen, meint Elsbeth Stern.
20 Minuten, 9. Dezember 2011 (PDF)

Testosteron macht noch kein Mathe-Ass (31.10.2011)

Sind gute Leistungen geschlechtsabhängig? Die Lernforscherin Elsbeth Stern meint, dass es vor allem auf den Unterricht ankomme.
Frankfurter Rundschau, 25. Oktober 2011 (PDF)

Mädchen sind anders, Jungen auch (31.10.2011)

Sind gute Leistungen geschlechtsabhängig? Die Lehr- und Lernforscherin Elsbeth Stern setzt auf guten Unterricht.
Berliner Zeitung, 25. Oktober 2011 (PDF)

Multitasking: Gut fürs Lernen? (23.05.2011)

Multitasking bedeutet beispielsweise eine SMS schreiben und gleichzeitig dem Dozenten zuhören. Geht das? Ja, meinen manche Studierende. Eher nein, meint die Wissenschaft. Elsbeth Stern, Lehr- und Lernforscherin an der ETH Zürich beantwortet Fragen im Artikel der NZZ zum Thema Multitasking.

NZZ, 16. Mai 2011

OECD Bericht: The Nature of Learning: Using Research zu inspire Practice.

Mit einem Kapitel von Elsbeth Stern und Michael Schneider der ETH Zürich zum Thema "The cognitive perspective on learning: ten cornerstone findings".
Ganzer OECD Bericht: The Nature of Learning

Lernen heisst, an Gelerntes andocken (11.03.2011)

Niemand bekommt das Wissen geschenkt, Auch diejenigen nicht, die mit viel Intelligenz gesegnet sind. Das ist trivial, wird aber immer wieder vergessen.

BiZE-Report 4, Januar 2011. S. 22-25 (PDF)

Gehirnforschung: Kann sie massgeblich zur Verbesserung des Unterrichts beitragen? (17.12.2010)

Die Gehirnforschung gilt als neue Wunderwaffe unter den Wissenschaften - als "Neuropädagogik" verheisst sie neue Einblicke in Lehr- und Lernprozesse bei Menschen. Kann sie diesen Anspruch einlösen und massgeblich zur Verbesserung des Unterrichts beitragen? Oder sollte sie sich besser auf ihre Kernkompetenzen in der medizinischen Forschung beschränken?
Artikel in Pädagogsiche Führung (PädF) 6/2010

Wie wirkungsvoll sind Frühfördermittel? (13.12.2010)

Bild: Yoshihide Nomura, flickr
Bild: Yoshihide Nomura, flickr

Baby Einstein, Baby van Gogh oder Baby Mozart. So
heissen beliebte elektronische Lernmedien für Kleinkinder und Babies.
Sie versprechen Frühförderung vor dem Fernsehbildschirm. Doch lernen
Kleinkinder damit wirklich schneller und besser? Eine neue Studie von
der University of Virginia gibt eine eindeutige Antwort: Nein, es geht
nicht schneller. Die Lehr- und Lernforscherin Elsbeth Stern kommentiert
die Studie im Radiobeitrag. 

Link zur Sendung auf DRS 2 vom 4.12.2010

Lernen im Gymnasium (3. Dezember 2010)

Welchen Herausforderungen müssen sich Gymnasien in Zukunft stellen und was wissen wir heute über das Lernen? In einer Festaktrede beim Schwalmgymnasium fasste die Lehr- und Lernforscherin Elsbeth Stern wichtige Erkenntnisse aus der Lehr- und Lernforschung zusammen.
Festaktrede, SG Journal, 2008/2009

Wie lernen wir? 10 Eckpfeiler aus der Lehr- und Lernforschung (12. November 2010)

Im soeben erschienenen OECD-Bericht "The Nature of Learning: Using Research to Inspire Practice" legen Elsbeth Stern und Michael Schneider der ETH Zürich in einem Kapitel die Sichtweise der Kognitionsforschung dar. Sie listen dabei 10 Eckpfeiler der Lehr- und Lernforschung auf, oder wie es auf Englisch heisst: "The Cognitive Perspective on Learning: 10 Cornerstone Findings".

Gesamter Bericht (2010) als PDF
Kapitel 3 von Prof. Elsbeth Stern und Dr. Michael Schneider

"Pädagogen sind flexible Problemlöser" (18. Oktober 2010)

Was machen gute Lehrer aus? Gutes Fachwissen und ein Schuss Pädagogik reichen nicht aus, argumentiert Elsbeth Sterin in einem Interview mit der Zeitschrift "Gehirn & Geist".
"Pädagogen sind flexible Problemlöser", Gehirn & Geist, 11/2010

"Das bringt der Schule nichts" (18. Oktober 2010)

In einem Interview mit "Forum Schule" erläutert Lehr- und Lernforscherin Elsbeth Stern, weshalb sie die Hirnforschung in ihren Augen noch keinen ernst zu nehmenden Beitrag zur Lernforschung liefern kann.
"Das bring der Schule nichts". Forum Schule, 2/2010

"Herr Sarrazin hat da etwas fundamental falsch verstanden" (6. September 2010)

Der genetische Einfluss auf die Intelligenz ist tatsächlich hoch. Es gibt aber keinen wissenschaftlichen Beweis, dass sich ethnische Gruppen in ihren Intelligenzgenen unterscheiden. In mehreren Medien erläuterte die Lehr- und Lernforscherin Elsbeth Stern, weshalb Thilo Sarrazins Aussagen betreffend der Erblichkeit von Intelligenz wissenschaftlich nicht haltbar sind. 

Artikel in der Zeit, 2.9.2010
Interview im Tagesanzeiger, 1.9.2010
Beitrag in 10 vor 10, 2.9.2010
Interview in der Franfurter Allgemeinen. 1.9.2010

Phänomen "Bulimie-Lernen"

Nahen die Prüfungen, setzen viele Studierende auf folgende Lernmethode: "reinfuttern, ausspucken und gleich wieder alles vergessen". Wesalb vom "Bulimie-Lernen" abzuraten ist, wollten Studierende von der Lehr- und Lernforscherin Elsbeth Stern wissen.

Interview im Studi.Kurier.at

Massnahmen zur Förderung von Naturwissenschaft und Technik in der Allgemeinbildung im Kanton Zürich:

NaTech-Expertise
Beschluss des Bildungsrats:
Bericht im Tagesanzeiger

Wie weckt man das Interesse für Naturwissenschaft  und Technik? (16. August 2010)

Der Unterricht in den naturwissenschaftlichtechnischen Fächern soll gestärkt werden. Die Professorin für Lehr- und Lernforschung Elsbeth Stern und Joseph Hildbrand von der Bildungsdirektion im Gespräch über Wünsche und Realitäten.
Schulblatt des Kantons Zürich 4/2010 (PDF)

Pauken mit Trompeten? (8. Februar 2010)

Ralph Schumacher
Das vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung herausgegebene Buch "Pauken mit Trompeten" befasst sich kritisch mit der Frage, ob sich Lernstrategien, Lernmotivation und soziale Kompetenzen durch Musikunterricht verbessern lassen. Und kommt zum Ergebnis, dass bislang keine empirische Resultate vorliegen, die dies stützen würden. Stattdessen werden eine Reihe anderer Ansätze vorgestellt (z.B. Selbsterklärungs- und Metakognitionstrainings), mit denen sich die schulische Lernfähigkeit nachweislich effizient und nachhaltig verbessern lässt.
Pauken mit Trompeten (Bundesministerium für Bildung für Bildung und Forschung)

Lehrerbildung: Was ist das Kerngeschäft? (30. November 2009)

Lehrerbildung soll nach den Vorstellungen von Politik und Gesellschaft vielen Anforderungen gerecht werden. Professor Joachim Kahlert, Direktor des Lehrerbildungszentrums an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, plädiert dafür, sich auf ein Kerngeschäft zu konzentrieren: Kinder und Jugendliche später so zu unterrichten, dass nicht nur Stoff behandelt, sondern auch Verständnis gefördert wird.  Angehende Lehrpersonen müssten sich gründlich mit den Denkwegen und Vorstellungen von Schülerinnen und Schülern zu ausgewählten Unterrichtsinhalten auseinandersetzen. Ansonsten bestehe Gefahr, das Unterrichten später falsch anzugehen. Kahlert formuliert schliesslich drei Kernfragen, die Studierende  im Laufe des Studiums immer klarer und besser begründen und beantworten können sollten: Worauf will ich als Lehrperson hinaus? Wie komme ich dorthin? Wie wirke ich dabei?
Leitbildorientierte Lehrerbildung: Eine Perspektive für den Umgang mit der Fächervielfalt
(Link zur Zeitschrift Forschung und Lehre, 11/2009)

Gemeinsam den Unterricht optimieren: Zusammenarbeit zwischen Lehrpersonen und Forschenden an der ETH Zürich (24. November 2009)

Die ETH Zürich sucht die Zusammenarbeit mit Lehrpersonen auf Augenhöhe: Am neuen Lernzentrum für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – kurz MINT – werden gemeinsam mit Lehrpersonen neue Unterrichtskonzepte erarbeitet. Basis dieser Zusammenarbeit bilden so genannte "Design-Experimente". Dabei wird so lange an neuen Lerngelegenheiten gefeilt, bis sie sich in der Praxis bewähren – und man versteht, weshalb.
Gemeinsam den Unterricht optimieren (EducETH Newsticker)

Was heisst es, etwas verstanden zu haben? (24. November 2009)

Die Balkenwaage als geistiges Werkzeug beim Verstehen des Konzepts der Dichte
Die Balkenwaage als geistiges Werkzeug beim Verstehen des Konzepts der Dichte

Von Ralph Schumacher

Es gibt verschiedene Formen des menschlichen Lernens wie beispielsweise die der Konditionierung.Welche Grenzen hat diese Art des Lernens? Wie funktioniert „verstehendes Lernen“, und wie lässt sich Gelerntes auf neue Situationen übertragen? Neue Erkenntnisse der psychologischen Lehr- und Lernforschung.
Was heisst es, etwas verstanden zu haben (Forschung und Lehre) (PDF)

Damit Schüler Mathe, Physik und Technik wirklich verstehen, entwickeln ETH-Forscher neue Unterrichtsformen (12. November 2009)

Am MINT-Lernzentrum ("MINT" steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften
und Technik) werden kognitiv aktivierende Lernformen entwickelt. Was darunter zu verstehen ist und wie sie den Lernerfolg bei Schülern steigern, beschreibt ein Artikel in der Sonntagszeitung.
Kopf an, Grübeln macht klug (Sonntagszeitung) (PDF1, PDF2)

Das neue MINT-Lernzentrum an der ETH Zürich (12. November)

mint_150

Prof. Elsbeth Stern erklärt in einem Interview die Ziele des neuen MINT-Lernzentrums an der ETH Zürich. "MINT" steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften
und Technik. Das Zentrum will den Unterricht in diesen Fächern - in Zusammenarbeit mit Lehrpersonen - optimieren.
Interview in NaTech Info (PDF)

Lernen ist das beste Hirndoping (9. November 2009)

Der Kognitionswissenschaftler Ralph Schumacher hat für den Deutschen Bundestag Studien zu lernstimulierenden Medikamenten für Gesunde, so genannte Neuro-Enhancer, unter die Lupe genommen. Sein Fazit: Die Wirkungen sind nicht belegt. Intelligent organisiertes Wissen und effizientes Lernen bringen weitaus mehr.
Lernen ist das beste Hirndoping (ETH Life) (PDF)

"Ergoogeln" oder richtig verstehen sind zweierlei (3. November 2009)

Wie meistert man ein Selbststudium? Wie bleibt man auch bei schwierigem Stoff motiviert? Die Lehr- und Lernforscherin Elsbeth Stern erläutert in einem Interview mit der Zeitschrift Kakadu (AKAD), wie wichtig es beispielsweise ist, eine Lektüre in eigenen Worten wiedergeben zu können.
"Ergoogeln" oder richtig verstehen sind zweierlei (Kakadu) (PDF)

Lernprozesse bei Lehrerinnen und Lehrern (1. September 2009)

Von Elsbeth Stern
Bisher ist keine Studie bekannt, die zeigt, dass mit den Erfahrungsjahren einer Lehrperson die Lernwirksamkeit ihres Unterrichts zunimmt. Weshalb Lehrerinnen und Lehrer mit der Erfahrung nicht besser werden und wie die Professionalisierung von Lehrpersonen optimiert werden kann, wird im vorliegenden Artikel thematisiert.
Implizite und explizite Lernprozesse bei Lehrerinnen und Lehrern (PDF)

Macht Latein klug? (25. August 2009)

In der Zeitschrift Forschung und Lehre stehen sich ein "Pro-" und ein "Contra-" Artikel gegenüber. Der Pro-Artikel stammt von Stefan Kipf, Professor für Didaktik der Alten Sprachen an der Humboldt-Universität in Berlin. Der Contra-Artikel stammt von Elsbeth Stern, Professorin für Lehr- und Lernforschung an der ETH Zürich.
Macht Latein klug (PDF)

Die Gefahren des Gehirndoping (6. Juli 2009)

Von Ralph Schumacher
In vielen Ratgebern, die mit neuen Erkenntnissen der Hirnforschung jonglieren und argumentieren, wird immer wieder behauptet: Das Gehirn sei ein Muskel, den man trainieren könne, wir würden nur 10 Prozent unserer Hirnkapazität ausnutzen. Und genau hier setzen chemische Präparate an, die angeblich das Gehirn auf Vordermann bringen sollen, die uns intelligenter, konzentrierter und glücklicher machen sollen. Dabei werden oft die Nebenwirkungen und der eigentliche Nutzen dieser Substanzen übersehen, ebenso wie die Tatsache, dass wir damit leichtfertig das Gehirn manipulieren.
Link zur SWR Website mit Audiofile und PDF

"Neurodidaktik" (9. Juni 2009)

Von Elsbeth Stern
Hirnforscher behaupten, mit ihren Erkenntnissen den Schulunterricht verbessern zu können - und rufen damit neben Interesse und Zustimmung auch heftige unter Pädagogen hervor. Die Zürcher Lernpsychologin Elsbeth Stern und der Tübinger Erziehungswissenschafter Ulrich Herrmann diskutieren, was die Neurowissenschaft zum Verständnis und zur Verbesserung des Lehrens und Lernens beitragen kann.
Interview: "Frischer Wind ins Klassenzimmer" (PDF)

Was bringt Frühförderung? (10. März 2009)

Von Elsbeth Stern
Frühförderung kann Kindern schaden, sagt Expertin Elsbeth Stern. Vor allem wenn sie von den Eltern in eine Rolle gezwängt werden, sind negative psychische Folgen möglich.
Interview: "Ich warne vor Ego-Problemen" (PDF)

Nicht einmal Musik macht schlau (24. Februar 2009)

Von Elsbeth Stern
Die Sache schien sonnenklar: Studienanfänger, die im Gymnasium Latein gelernt hatten, schlossen im Ranking der Kantonsschulen, das die ETH Zürich vor kurzem präsentierte, besonders gut ab. Ergo, sagt da der Lateiner: Wer Latein lernt, wird klug.
Auch für Elsbeth Stern von der ETH Zürich ist die Sache sonnenklar, nur andersherum. Der Artikel aus der NZZ am Sonntag handelt davon, weshalb Latein nicht automatisch logisches Denken fördert oder Musik nicht klüger macht.
Link zum Artikel "Nicht einmal Musik macht schlau"

Über Lernirrtümer und ihre Ursachen (11. Januar 2009)

violin

Von Ralph Schumacher

Wer ein Instrument spielt, wird klüger: Ein Mythos, der sich hartnäckig hält und oftmals als "Mozart-Effekt" durch die Medien gereicht wird. In einem Beitrag im Südwestfunk Radio bespricht der Lehr- und Lernforscher Ralph Schumacher von der ETH Zürich verschiedene Bildungsmythen und ihre Ursachen. Und erläutert, welche Mittel sich aus Sicht der Lehr- und Lernforschung eignen, um die schulische Lernfähigkeit effizient und nachhaltig zu fördern.

Link zur SWR Website mit Audiofile und PDF

Inside the Schooled Mind (5. Januar 2009)

Von Elsbeth Stern
Ein neu erschienenes Buch bringt Erkenntnisse aus der Lehr- und Lernforschung mit der Unterrichtspraxis zusammen. Für alle, die Naturwissenschaften auf Gymnasialstufe unterrichten. Im Folgenden eine Buchbesprechung von Prof. Elsbeth Stern, Lehr- und Lernforscherin an der ETH Zürich:

Inside the Schooled Mind (PDF)

Intelligentes Wissen als Spielwiese der Kreativität (3. November 2008)

sin(cos(x)+sin(y)+x-y-cos-(x+y))
sin(cos(x)+sin(y)+x-y-cos-(x+y))

Von Elsbeth Stern
Was es genau ist, das kreativen Menschen ermöglicht, Neues und Unerwartetes zu schaffen, weiss die Wissenschaft bis heute nicht. Klar ist jedoch, dass hohe Intelligenz und Fleiss nicht ausreichen. Auch die Fähigkeit, verschiedenste Sichtweisen zu vernetzen, ist unerlässlich.
Intelligentes Wissen als Spielwiese der Kreativität (Link zu NZZ online / PDF)


Nicht auf Wundermittel warten  (September 2008)

Die Lehr- und Lernforscherin Prof. Elsbeth Stern über Lernpillen und Gehirnjogging.
Nicht auf Wundermittel warten, Deutsches Handelsblatt Nr. 40, 29.09.2008. (PDF)

Was vor dem Studium gelernt werden sollte (11. September 2008)

Von Elsbeth Stern
Welche Lernerfahrungen sollten Schülerinnen und Schüler gemacht haben, um an der ETH Zürich ein Studium erfolgreich zu absolvieren? Drei Punkte aus Sicht der Lehr- und Lernforschung.

Was vor dem Studium gelernt werden sollte (PDF)

Fördert Lateinunterricht logisches Denken?  (9. September 2008)

907762_an_old_book

Als „logisch aufgebaute“ Sprache geniesst Latein nicht nur den Ruf, den Erwerb anderer Fremdsprachen zu erleichtern, sondern auch formales und logisches Denken zu unterstützen. Doch die Datenlage aus der Lehr- und Lernforschung zeigt ein ganz anderes Bild: Lateinunterricht hat keinen Effekt auf das logische Denken oder das Lernen von anderen Sprachen wie beispielsweise Spanisch.

Einen kleinen Transfereffekt bringt das Latein allerdings mit sich: Bessere Lateinkenntnisse führen zu geringfügigen Vorteilen beim Finden von Tippfehlern – möglicherweise weil das genaue Achten auf die Endungen der Wörter in lateinischen Texten sich auch auf das Lesen deutscher Texte auswirkt.

Die Ergebnisse sind nicht überraschend, wenn man sich vor Augen führt, was die Lernforschung schon lange weiss: Kompetenzen werden bereichspezifisch angelegt. Intelligent angelegtes Wissen kann manchmal auf andere Gebiete übertragen werden – zum Beispiel durch analoge Schlussfolgerungen. Einen unspezifischen Transfer hingegen gibt es nicht und kann auch bei intelligenten Menschen nicht erwartet werden.

Sollte das Latein deshalb am Gymnasium abgeschafft werden? Keineswegs, argumentiert die Lehr- und Lernforscherin Prof. Elsbeth Stern von der ETH Zürich, denn Latein vermittle ein sprachliches Metaverständnis besser als eine lebendige Sprache und sollte deshalb seinen Platz an den Gymnasien behalten. Seine Existenz lasse sich jedoch nicht dadurch legitimieren, dass Lateinunterricht intelligenter mache.

Haag, L., Stern, E. (2000). Non scholae sed vitae discimus. Auf der Suche nach globalen und spezifischen Transfereffekten des Lateinunterrichts (PDF)
Haag, L., & Stern, E. (2003). In search of the benefits of learning Latin (PDF)
Stern (2006). Was wissen wir über erfolgreiches Lernen in der Schule?

Ortner (2008) Zur Frage nach Auswirkungen von Lateinunterricht auf die kognitive Fähigkeit "Reasoning"

Macht Latein klug (PDF)

Intelligentes Wissen als der Schlüssel zum Können  (Juni 2008)

Ein Kurzinterview mit Elsbeth Stern an der Fachtagung "Erfolgreich lernen!" vom Bildungsnetz Berlin.
Intelligentes Wissen als der Schlüssel zum Können (PDF)

Das Lernen lernen  (Juni 2008)

ralph_schumacher

Von Ralph Schumacher
Ein zentrales Ziel des Schulunterrichts ist die Förderung selbstständigen Lernens. Schließlich sollen die Schülerinnen und Schüler darauf vorbereitet werden, sich im Studium und Beruf eigenständig neues Wissen anzueignen, um sich ständig fortzubilden. Ralph Schumacher vom Institut für Verhaltenswissenschaften der ETH Zürich zeigt Wege, wie man im Unterricht die Schüler zum selbstständigen Lernen ermuntern kann.

Link zur Website mit Audiofile und PDF

Wissen entscheidet über Erfolg  (Mai 2008)

Zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt, dass ein Weniger an Intelligenz durch ein Mehr an Wissen ausgegichen werden kann. Diese Erkenntnis sollte auch für das Schulwesen nicht ohne Folgen bleiben.
Wissen entscheidet über Erfolg, FAZ, 21. Mai 2008 (PDF)

Lernen tut weh - Können macht Freude  (Mai 2008)

Welche Rolle spielen Gefühle beim Lernen? Lernt man nach Bewegung besser? Wie lernt man zu Hause am besten? Diese und andere Fragen werden von Prof. Elsbeth Stern in einem Interview mit der Zeitschrift FUTURA beantwortet.
Lernen tut weh - Können macht Freude, FUTURA Nr. 4, 2008 (PDF)

21 Irrtümer über das Lernen  (März 2008)

Von Elsbeth Stern
Haben Sie auch schon gehört, dass Latein das logische Denken schult? Oder Denksportaufgaben Konzentration und Gedächtnis trainieren? Leider falsch. Das Magazin FOCUS SCHULE hat bei Lernforschern nachgefragt, ob solche und anderere verbreitete Lernweisheiten denn Gültigkeit haben. Und stiess dabei auf 21 verbreitete Irrtümer übers Lernen.
FOCUS Schule Nr. 2 März/April 2008 (PDF)

Was Hänschen nicht lernt...  (18. März 2008)

Von Elsbeth Stern
Intelligenz ist zweifellos wichtig für schulischen Erfolg. Mindestens genauso wichtig ist aber gut strukturiertes Vorwissen. In einem Artikel im Liechtensteiner Vaterland führt Professorin Elsbeth Stern der ETH Zürich aus, was sie damit meint.
Liechtensteiner Vaterland vom 6. März 2008 (PDF)

Indivduelles Fördern und Fordern (11. März 2008)

stern1_120

Ein Interview mit Professorin Elsbeth Stern von der ETH Zürich zum Thema "Individuelles Fördern und Fordern". Der Artikel erschien im Liechtensteiner Vaterland.
SPES I - individuelles Födern und Fordern (PDF)

Fehler als Lerngelegenheit und Orientierungshilfe  (November 2007)

Von Ralph Schumacher
Der Lehr- und Lernforscher Ralph Schumacher schreibt über den produktiven Umgang mit Fehlern.
Fehler als Lerngelegenheit und Orientierungshilfe (PDF)

Lerne lieber unbewusst...  (November 2007)

Von Ralph Schumacher und Elsbeth Stern
Viele Fähigkeiten und Wissensinhalte erwerben wir nebenbei – ganz
ohne abstrakte Regeln oder bewusste Aufmerksamkeit. Ein Artikel in Gehirn und Geist von Ralph Schumacher und Elsbeth Stern.
Lerne lieber ungewusst (PDF)

Die Förderung von Problemlösekompetenzen im Unterricht (1. Oktober 2007)

Rund oder flach?
Rund oder flach?

Fragt man Grundschulkinder nach der Form der Erde, ist folgende Antwort nicht ungewöhnlich: Es gibt zwei Erden, nämlich eine flache, auf der wir Menschen leben und eine runde, oben im Himmel . Dabei ist die kindliche Vorstellung der runden Erde das Ergebnis des Sachunterrichts, während die Vorstellung der flachen, begrenzten Erde in alltäglichen Erfahrungen verwurzelt ist und parallel zur wissenschaftlichen Vorstellung aufrechterhalten wird. Dieses Beispiel veranschaulicht ein grundlegendes Problem von Unterricht: Die naiven und oft gut begründeten Vorstellungen der Lernenden werden häufig nicht aufgegriffen und angemessen widerlegt bzw. ausdifferenziert, sodass neue, wissenschaftliche Erklärungen unverbunden neben dem Alltagswissen stehen. Ohne eine Integration dieser Wissensbestände können Schüler jedoch keine wissenschaftlich angemessene Bewältigung von Alltagsproblemen leisten.
Die Förderung von Problemlösekompetenzen im Unterricht (Word)

Intelligenz und intelligentes Wissen (14. Juni 2007)

hires_image

Die Einführungsvorlesung der Lehr- und Lernforscherin Prof. Elsbeth Stern umkreiste die Frage, wie Intelligenz mit dem Lernerfolg zusammenhängt. Die Folien zum Vortrag "Von der Intelligenz zum intelligenten Wissen: Der Erwerb von Kompetenzen im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich" können hier herunter geladen werden.

Was die Forschung über lernwirksamen Unterricht weiss. (11. Juni 2007)

schuelerin1_120

Lehr- und Lernforschung kann und soll nicht im Elfenbeinturm stattfinden. Sie ist dort angesiedelt, wo Kinder und Jugendliche lernen: In der Schule. Die folgenden Informationen sind für Lehrpersonen gedacht, die sich dafür interessieren, woran im Arbeitsbereich Lehr- und Lernforschung an der ETH Zürich und verwandter Gruppen geforscht wird und wie dieses Wissen in der Schule eingesetzt werden kann.

Das Dokument als

  • PDF
  • Webseite (Professur für Lehr- und Lernforschung)

Macht Mozart schlau? (2007)

In dieser Publikation wird der so genannte "Mozart-Effekt" unter die Lupe genommen. Fazit: Wer Musik spielt, wird dadurch nicht klüger. Erschienen in Band 18 der Reihe „Bildungsforschung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, 2007. Von Ralph Schumacher mit Beiträgen von Eckart Altenmüller, Werner Deutsch, Lutz Jäncke, Aljoscha Neubauer & Andreas Fink, Gudrun Schwarzer, Maria Spychiger, Elsbeth Stern and Oliver Vitouch.
Macht Mozart schlau? Die Förderung kognitiver Kompetenzen durch Musik (PDF)

Lernen macht intelligent (2. April 2007)

stern_120

Von Aljoscha Neubauer und Elsbeth Stern

Nicht erst seit »lebenslanges Lernen« zum Schlagwort geworden ist, steht fest: Effizientes Lernen ist heute unabdingbar für den Erfolg in Ausbildung und Beruf. Doch lassen sich die Grenzen der Begabung durch Üben und Trainieren überwinden? Und behalten Menschen, die als Kinder überdurchschnittlich intelligent waren, ihren Vorsprung auch im Erwachsenenalter? Begabung ist wichtig, aber nicht selten kann ein Weniger an Begabung durch ein Mehr an Lernen wettgemacht werden, so die zentrale These der Kognitionspsychologen Aljoscha Neubauer und Elsbeth Stern.
Weiter zur Buchbeschreibung bei Amazon oder Buch.ch

Was ist und was will die fachwissenschaftliche Vertiefung mit pädagogischer Ausrichtung? (22. Mai 2006)

vertiefung_120

Von Urs Kirchgraber
Hat Fachkompetenz einen Einfluss auf guten Unterricht? Welche Art von Fachkompetenz ist für „guten Unterricht“ erforderlich? Und kann Fachkompetenz für „guten Unterricht“ auch hinderlich sein? Diesen und weiteren Fragen geht Professor Urs Kirchgraber in seinem Referat über die "fachwissenschaftliche Vertiefung mit pädagogischer Ausrichtung" nach, die in Zürich neu in die gymnasiale Lehrerinnen- und Lehrerbildung integriert wird. Das Referat entstand anlässlich der Eröffnung des Zürcher Hochschulinstituts für Schulpädagogik und Fachdidaktik und wurde danach in Gymnasium Helveticum publiziert. Mit dessen freundlicher Genehmigung erscheint der Text nun auf EducETH.

Fazit des Autors: "Die fachwissenschaftliche Vertiefung wird ein Ort sein, an dem sich Fachwissenschaft und gymnasialer Unterricht begegnen, wo Fachwissenschafterinnen, Fachdidaktiker, Unterrichtspraktiker und Studierende zusammenarbeiten, um den Unterricht aktueller, verständlicher, wesentlicher, spannender zu machen. Hier könnte darüber hinaus auch die Basis dafür gelegt werden, dass sich Lehrerinnen und Lehrer parallel zur Unterrichtstätigkeit vermehrt lebenslang forschend mit ihrem Fachgebiet und seiner Lehr-/Lernbarkeit auseinandersetzen."
Was ist und was will die fachwissenschaftliche Vertiefung mit pädagogischer Ausrichtung? (PDF)

 

Wichtiger Hinweis:
Diese Website wird in älteren Versionen von Netscape ohne graphische Elemente dargestellt. Die Funktionalität der Website ist aber trotzdem gewährleistet. Wenn Sie diese Website regelmässig benutzen, empfehlen wir Ihnen, auf Ihrem Computer einen aktuellen Browser zu installieren. Weitere Informationen finden Sie auf
folgender Seite.

Important Note:
The content in this site is accessible to any browser or Internet device, however, some graphics will display correctly only in the newer versions of Netscape. To get the most out of our site we suggest you upgrade to a newer browser.
More information

© 2013 ETH Zürich | Impressum | Disclaimer | 17.6.2013
top