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MINT-Lernzentrum für die Schule

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Die Schraube als technische Realisierung des Prinzips der schiefen Ebene
Die Schraube als technische Realisierung des Prinzips der schiefen Ebene
Warum schwimmt ein Schiff aus Stahl?
Warum schwimmt ein Schiff aus Stahl?

Wissenschaftliche Leitung: Dr. Ralph Schumacher (Kontakt), Prof. Dr. Elsbeth Stern, Prof. Dr. Andreas Vaterlaus

Das Ziel des MINT-Lernzentrums an der ETH Zürich besteht in der nachhaltigen Optimierung von schulischen Lernangeboten in den MINT-Bereichen.

"MINT" steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Das MINT-Lernzentrum ist Teil des Kompetenzzentrums "Lernen und Lehren in Technik, Naturwissenschaften und Mathematik". 

Im MINT-Lernzentrum sollen wissenschaftlich fundierte und aufeinander aufbauende Lernumgebungen zu Themenbereichen der Physik, Chemie und Informatik entwickelt werden, die für Technik und Ingenieurswissenschaften bedeutsam sind, und die auf einem Begriffsystem beruhen, das ein ausgereiftes quantitatives Verständnis beinhaltet.

Die Aktivitäten des MINT-Lernzentrums sollen bereits in der Elementar- und Primarbildung ansetzen und am Gymnasium auf andere Unterrichtsfächer ausgeweitet werden, insbesondere auf die Mathematik, aber auch auf den Deutschunterricht (Lernen aus Texten).

Am MINT-Lernzentrum sollen in Zusammenarbeit mit freigestellten Lehrpersonen Unterrichtsprojekte zu wichtigen anspruchsvollen Themenbereichen realisiert werden.

Kontakt: Ralph Schumacher


Aktuell

Artikel zu neuen Unterrichtsformen am MINT, Sonntagszeitung 18. Okt 2009 (PDF 1, PDF 2)

Interview mit Elsbeth Stern, NaTechInfo, Nr. 5, April 2009 (PDF)

Weitere Informationen. Mehr...


Dokumente zum Download und Kontaktformular

 


Das MINT-Lernzentrum im Überblick


•    Das Ziel des MINT-Lernzentrums besteht in der nachhaltigen Optimierung von schulischen Lernangeboten in den MINT-Bereichen. „MINT“ steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

•    Am MINT-Lernzentrum sollen in Zusammenarbeit mit freigestellten Lehrpersonen Unterrichtseinheiten und –materialien zu wichtigen und anspruchsvollen Themenbereichen entwickelt sowie an den Schulen implementiert werden.

•    Auf diese Weise sollen die naturwissenschaftliche und technische Allgemeinbildung in der Schule verbessert sowie die Schülerinnen und Schüler besser auf die Anforderungen naturwissenschaftlicher und technischer Studien an den Hochschulen vorbereitet werden.

•    Bei der Umsetzung dieser Verbesserungen schulischer Lernumgebungen und Lernmethoden wird neben der soliden wissenschaftlichen Fundierung der betreffenden Ansätze besonderer Wert darauf gelegt, dass auch das Expertenwissen kompetenter Lehrpersonen einbezogen wird.

•    Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von kognitiv aktivierenden Unterrichtseinheiten und –materialien, die den Erwerb von anwendbarem und sinnstiftendem Wissen in den naturwissenschaftlichen Fächern unterstützen. Besonders wichtig ist dabei der Aufbau einer intelligent organisierten Wissensbasis, bei der begriffliches Wissen anhand theoriegeleiteter und problemlösungsrelevanter Kriterien geordnet ist.

•    Die Schülerinnen und Schüler sollen zudem durch geeignete Trainings in die Lage versetzt werden, ihr eigenes Lernen selbständig zu organisieren und ihre eigenen Lernfortschritte selbständig zu kontrollieren. Zu diesem Zweck sollen neue und wissenschaftlich gestützte Methoden zur Förderung selbständigen Lernens (Selbsterklärungen, Lerntagebücher, metakognitives Training) in den naturwissenschaftlichen Unterricht einbezogen werden.

•    Der Bezug zur Technik soll dazu genutzt werden, um das Lernen mit Wissensbezügen zu erweitern und naturwissenschaftliche Themen stärker in reale Zusammenhänge einzubeziehen. Beispiele aus der Technik eröffnen zahlreiche Anknüpfungspunkte, um naturwissenschaftliche Inhalte mit einem klaren Bezug zur Wirklichkeit zu versehen und auf vielfältige Weise an das bereits vorhandene Vorwissen anzubinden.

•    Die Lernumgebungen und Lernmethoden werden auf die spezifische schweizer Schulsituation abgestimmt und sollen eine bessere Ausnutzung der gymnasialen Ressourcen durch effizienteren und nachhaltigeren Unterricht in der Primarschule sowie in der Sekundarstufe I ermöglichen. Damit die Schülerinnen und Schüler über einen längeren Zeitraum immer wieder mit Aufgaben und Aufträgen konfrontiert werden, die zur Konstruktion von Begriffswissen beitragen, soll ein schulübergreifendes Spiralcurriculum zu zentralen Themengebieten des naturwissenschaftlichen Unterrichts entwickelt werden. Dies bedeutet, dass die gleichen Inhaltsbereiche in den verschiedenen Jahrgangsstufen wiederholt auf verschiedenen Anspruchsniveaus behandelt werden.




Weitere Informationen zum MINT-Lernzentrum der ETH Zürich:

I. Zielsetzungen und wissenschaftliche Grundlagen des MINT-Lernzentrums

  1. Thematische Schwerpunkte des MINT-Lernzentrums
  2. Die Abstimmung auf die spezifische schweizer Schulsituation: Bessere Ausnutzung der gymnasialen Ressourcen durch effizienteren und nachhaltigeren Unterricht
  3. Die wissenschaftliche Verankerung der pädagogischen Massnahmen: Die Unterstützung des Erwerbs von anwendbarem und sinnstiftendem Wissen


II. Angebote am MINT-Lernzentrum

  1. Bessere Abstimmung der Lerninhalte zwischen Primarschule, Sekundarstufe I und dem Gymnasium durch die Entwicklung eines Spiralcurriculums
  2. Fächerübergreifende und ausserschulische Aktivitäten fördern, die zu einem besseren Verständnis in Technik und Naturwissenschaften beitragen
  3. Entwicklung von Instrumenten zur Wissensdiagnose
  4. Integration von Lernformen, die nachweislich das Begriffswissen verbessern
  5. Aufzeigen von Verbindungen zu neuen technischen und ingenieurwissenschaftlichen Erkenntnissen und Entwicklungen


III. Literatur

 

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